Obwohl der britische Premierminister Gordon Brown wegen eines
Spesenskandals und schlechter Wahlergebnisse auch in seiner Labour-Partei
erheblich unter Druck steht, will er weitermachen. "In diesen
unvergleichlichen Zeiten muss man anerkennen, dass es in der Politik
zwangsläufig Höhen und Tiefen gibt", sagte Brown bei den Gedenkfeiern
für die Landung der Alliierten in der nordfranzösischen Normandie.
"Wir werden uns den Aufgaben stellen", sagte er mit dem Blick auf
den parteiübergreifenden Spesenskandal in . "Wir lassen uns nicht
ablenken", fügte Brown hinzu.Bild vergrößernBei seinem Auftritt in
Colleville-sur-mer unterlief Brown trotz aller Konzentration auf den Ernst
der Stunde indes ein Lapsus, der gleichsam in der Luft lag. "So nahe
am 'Obama beach' stehen wir an der Seite von Präsident Obama, um
der außerordentliche Tapferkeit der amerikanischen Soldaten Tribut zu
zollen, die am 'Omaha beach' ihr Leben ließen", sagte Brown -
und hätte beim zweiten Mal beinahe wieder "Obama beach"
gesagt."Omaha beach" zählte zu den Strandabschnitten am
Ärmelkanal, an denen die Weltkriegs-Alliierten im Juni 1944 landeten, um
die deutschen Truppen zurückzudrängen. Zum 65. Jahrestag war US-Präsident
Barack Obama angereist, um an den Gedenkfeiern für die zehntausenden
Gefallenen der Landung teilzunehmen.
Monday, June 8, 2009
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